Grand Mal – Roman

Daniel Breuer Roman

Info

Grand Mal ist die Geschichte einer Freundschaft im Chile der 90er bis 2020er Jahre. Ein Buch über Hahnenkämpfe, Epilepsie, Nagelstudios, über Sehnsüchte, Waschpulver, Goldfische und mehrere Erdbeben. Ein vierfacher Abgesang zweier Außenseiter auf die Verheißungen des Lebens: Ein Roman über Widerstand, abseitige Lebensentwürfe und über einen vollgeschissenen Teppich.

Daniel Breuer erzählt poetisch, kaleidoskopisch. Grenzübergreifend verknüpft er Schicksale und kulturelle Eigenheiten. So entsteht eine Art glocal literature, die uns die Schönheit unserer Unvollkommenheit vor Augen führt.

„Er empfand in diesem Moment eine tiefe Zuneigung für alles Schlechte und Unzureichende dieser Welt. Für die nicht verwirklichten Ideen. Für die Ausschläge und schorfigen Stellen. Für die Schicksale, die niemals stattgefunden hatten. Seines und ihres. Für dieses Land, das aufgrund seiner unmöglichen Länge und nahezu nicht vorhandenen Breite, eine ideale Allegorie ihrer Sehnsüchte war. Für ihr Nagelstudio, das sich – zwar noch ungeöffnet – irgendwann doch noch gegen das Leben in Stellung bringen würde.“

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Rezensionen

  • Ein eindrucksvoller Roman über Freundschaft, das Scheitern, das Wiederaufstehen und das Weitermachen. Nur 200 Seiten lang, aber prall wie das Leben dieser Welt.

  • Es ist ein poetischer, irrer, witziger und toller Leseritt, der stets Tiefgründiges vermittelt und anspruchsvoll geschrieben ist.

  • Dass es Daniel Breuer gelingt, nicht nur die komplexen Identitäten und Beziehungen seiner Figuren aufzufächern, sondern auch vielfältige Dynamiken kulturellen Erbes und Austausches zu reflektieren, ist seinem Erzählstil zu verdanken. Er changiert zwischen drastischem Realismus und einfühlender Poetik (...) Hier zeichnet sich eine ebenso moderne wie einzigartige Perspektive ab, die durch eine aufregende literarische Stimme vermittelt wird.

  • Immer ergibt sich eins aus anderem, die erzählerische Ordnung - darin schon ist das Buch ein großer Wurf, denn so eine Komposition kann man nicht lernen, sondern sich allenfalls erarbeiten – hangelt sich an raffiniert gesetzten Leitmotiven entlang, die, wie etwa das immer wiederkehrende Gelb, nichts zu symbolisieren scheinen, zumindest nichts, wofür es andere Worte gäbe. Wie im echten Leben weiß man nicht, was als nächstes erzählt werden wird und würde Gefahr laufen, den Text "schwierig" oder "kompliziert" zu finden, wenn man nicht von der Schönheit der einzelnen Sätze und Metaphern immer dazu angehalten wäre, "im Jetzt zu leben und zu lesen" und sich keine Sorgen zu machen, ob man die Geschichte nicht besser in den Griff bekommen können müsste als ihre Helden.